ZDS NEWS

Europäischer Gerichtshof bewertet neuartige gentechnische Verfahren

Der Generalanwalt des EuGH hat heute eine Stellungnahme zur Einordnung der Mutagenese anhand von Gene Editing Techniken veröffentlicht. Zum Teil sollen Mutagenese Verfahren mit CRISPR/Cas danach nicht unter die GVO Richtlinie fallen.Dies gilt für Pflanzen, was mit Tieren ist bleibt offen.
News vom: 19.01.2018

Online-Atlas Agrarstatistik aktualisiert

Destatis -

Wo gibt es die meisten Schweine je 100 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche? Welche Region hat den größten Mais- oder Weizenanteil an der landwirtschaftlich genutzten Fläche? In welchen Regionen haben sich seit 2010 die landwirtschaftlichen Strukturen signifikant verändert? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der aktualisierte Online-Atlas Agrarstatistik. 

Der Atlas enthält insgesamt 14 neue beziehungsweise aktualisierte Karten, denen georeferenzierte Daten aus den Ergebnissen der Agrarstrukturerhebung 2016 zu Grunde liegen. Diese erweitern das bisherige Kartenangebot aus dem Berichtsjahr der Landwirtschaftszählung 2010.
Der Großteil der Karten basiert auf Rasterzellen mit 5 Kilometern Gitterweite und ermöglicht somit Darstellungen unabhängig von administrativen Abgrenzungen. Zu ausgewählten Themen sind darüber hinaus Karten auf Basis von Flussgebietseinheiten (das heißt Einzugsgebieten von Flüssen) verfügbar. Zurbesseren Orientierung lassen sich etwa Flüsse, Naturräume, Gemeinde- oder Kreisgrenzen einblenden. Umfassende Erläuterungen und Hintergrundinformationen sind zu jeder Karte hinterlegt.

Anm. d. Red.: Derzeit gibt es nur einige wenige Gemeinden, in denen mehr als 2 Großvieheinheiten je Hektar (10.000 Quadratmeter) gehalten werden. Im sog."Fleischatlas"wird das noch anders dargestellt.

News vom: 19.01.2018

Erklärung zur Anbindehaltung in Süddeutschland

BBV - Die Landwirtschaft in Süddeutschland, insbesondere die Milchviehhaltung, ist geprägt von vielen kleineren und mittleren bäuerlichen Familienbetrieben. Durch ihre Vielfalt an Unternehmensformen (Haupt-, Zu- und Nebenerwerb) und Einkommenskombinationen (z.B. mit Urlaub auf dem Bauernhof oder Direktvermarktung) gestaltensie das wirtschaftliche Leben im ländlichen Raum wesentlich mit. Außerdem bilden sie mit ihrer Erzeugung die Basis für ein breites Spektrum an regionalen Produkten und Spezialitäten, welche von den Verbrauchern hoch geschätzt werden.

Viele dieser Milchviehbetriebe halten ihre Rinder noch in Anbindehaltung, auch wenn die Zahl dieser Betriebe stetig abnimmt. In Bayern haben aktuell nochüber die Hälfte der mehr als 30.000 Milchviehbetriebe Anbindehaltung. In Baden-Württemberg sind es rund 35 %. Die Haltungsform Anbindehaltung entspricht dabei grundsätzlich den gesetzlichen Anforderungen.
Der Bayerische Bauernverband macht in einer aktuellen Pressemeldung auf die Bedeutung dieser Betriebe für die Kulturlandschaft und den Erhalt bäuerlicher Familienbetriebe aufmerksam.

News vom: 19.01.2018

ErlebnisBauernhof auf der Grünen Woche 2018 offiziell eröffnet!

Forum - Vor den Augen rund 1.000 geladener Gäste ist heute Vormittag der 19. ErlebnisBauernhof auf der Grünen Woche in Berlin eröffnet worden. An der Feier nahmen Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbands, teil.
Das grüne Eröffnungsband durchschnitt Rukwied gemeinsam mit Dr. Christoph Amberger, geschäftsführender Vorstand des Forum Moderne Landwirtschaft, das den ErlebnisBauernhof auch in diesem Jahr federführend organisiert.
News vom: 19.01.2018

Afrikanische Schweinepest: Anforderungen an Betriebe mit Freilandhaltung

Ökolandbau.de - Ökoschweine müssen Zugang zu Freigelände, vorzugsweise zu Weideland haben. Ist dadurch die Gefahr einer Infektion mit der Afrikanischen Schweinepest höher? In einem Interview erläutert Ralf Bussemas, Experte für Bioschweinehaltung am Thünen-Institut für ökologischen Landbau, übertragungswege und Vorkehrungen vor der Afrikanischen Schweinepest.
Wichtig ist die doppelte, engmaschige Umzäunung von mind. 1,50 m. Die Vorgaben sind in den Ausführungshinweisen des Bundes zur Schweinehaltungshygieneverordnung zu finden. Stellt der Amtsveterinär Mängel bei Kontrollen fest, kann er den Auslauf unmittelbar verbieten.
News vom: 19.01.2018

ITW hat für staatliches Label vorgelegt

age - Mit mehr Teilnehmern, einem größeren Budget und einem neuen Label geht die Initiative Tierwohl (ITW) in die nächste dreijährige Programmphase. Wie ITW-Geschäftsführer Dr. Alexander Hinrichs heute in Berlin bekanntgab, werden in den Jahren 2018 bis 2020 insgesamt 4 100 Schweinehalter am Programm teilnehmen. Dies entspreche einer jährlichen Produktion von 26 Millionen Schweinen, bilanzierte Hinrichs. ITW-zertifizierte Produkte sind ihm zufolge inzwischen in 83 % des deutschen Lebensmittelhandels vertreten.
News vom: 19.01.2018

Kastration: Dänemark gibt 4. Weg frei

©SuS - Dänemark wird ab dem nächsten Jahr die Ferkelkastration unter lokaler Betäubung durch den Landwirt erlauben. Dies teilte der dänische Fachverband der Land- und Ernährungswirtschaft mit. Die Kastration unter lokaler Betäubung mit Produkten auf Procain-Basis wird verpflichtend ab dem 1.01.2019 in das"Danish Product Standard"Programm aufgenommen. Landwirte und deren Mitarbeiter dürfen die Lokalanästhesie nach vorheriger theoretischer und praktischer Schulung selbst durchführen. Mit der Umsetzung des sogenannten 4. Weges folgt Dänemark dem Vorbild Schwedens. Dort dürfen die Schweinehalter seit Anfang 2016 nur noch kastrieren, wenn die Ferkel lokal betäubt sind. Auch in Schweden dürfen die Landwirte die lokale Betäubung selbst vornehmen. Schweden hatte sich zum diesem Schritt entschieden, nachdem die Europäische Arzneimittelbehörde in einem Gutachten die lebensmittelrechtliche Unbedenklichkeit eines Einsatzes des Mittels Lidocain für die Kastration von Ferkeln bescheinigt hatte.
Hingegen sträuben sich in Deutschland nach wie vor Teile des Bundeslandwirtschaftsministeriums und der Tierärzteschaft gegen die lokale Betäubung durch die Schweinehalter. Bleibt es bei dieser Blockadehaltung, werden deutsche Sauenhalter klar benachteiligt. Holländische und dänische Betriebe stehen bereitsin den Startlöchern, mehr Ferkel nach Deutschland liefern. Hierdurch ist die Existenz zahlreicher Familienbetriebe in Gefahr..
Zwar hat das Ministerium gerade eine Ausschreibung veröffentlicht, um derartige Alternativen auch für Deutschland testen zu lassen. Eine Teilnahme interessierter Unternehmer ist aber mehr als Unwahrscheinlich, solange der Nachweis erbracht werden muss, dass die Alternative zu einer wirksamen Schmerzausschaltung führt. Solche Methoden gibt es derzeitnicht. Cortisolmessungen z.B. scheiden aus, weil sich damit vielleicht"Stress"nachweisen lässt, aber keine Schmerzbewertung zulassen, zumal die Blutabnahme bei 3 - Tage alten Ferkeln bereits als Streßfaktor zu werten ist.
News vom: 19.01.2018

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), fordert Politikentscheidungen auf wissenschaftlicher Basis

In seiner Rede anlässlich der Eröffnung der Interneationalen Grünen Woche in Berlin, forderte Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) mehr Planungssicherheit für landwirtschaftliche Investitionen und politische Entscheidungen auf der Basis von Wissenschaft und Praktikabiliät.
Die buchstäblich vergiftete Diskussion um Glyphosat hat hier einen neuen Negativrekord gesetzt. Es geht uns nicht um diesen Wirkstoff, der in jeder Hinsicht überschätzt wird. Ja, wahrscheinlich muss sich im Fall eines Verbotes unser Ackerbau um 25 Jahre zurückentwickeln, aber wir Landwirte sind schon mitganz anderen Dingen fertig geworden. Es geht vielmehr um die Mechanismen, mit denen einige Kampagnen gearbeitet haben, um die bewusst falschen Behauptungen oder bewusst falsch wiedergegebenen Ergebnisse von wissenschaftlichen Studien. Es geht um Plagiatsvorwürfe, die bei näherem Hinsehen haltlos sind, um die ideologische Aufladung mit ganz anderen Themen und um eine geradezu mittelalterliche Angstmacherei.

Die Rede wurde auf der Internetseite der IGW veröffentlicht.
News vom: 19.01.2018

ASP: Tschechien macht ernst mit Wildschweinejagd

Die Afrikanische Schweinepest steht vor der Tür und mit ihr steigen die Biosicherheitsmaßnahmen, die u.a. auch Prämien für die Bejagung von Wildschweinen vorsieht. Dieser Anreiz hat und ein überangebot haben .dazu geführt, dass Wildschweinefleisch kaum noch vermarktet werden kann. Die Abschussprämie ist also derzeit nur noch ein Almosen. Tschechien hat daher die Abschussprämie deutlich angehoben: auf 315 Euro im Sperrbezirk um Zlin. Ein echter Anreiz: an einem Wildschwein verdient ein Jäger damit doppelt soviel wie derzeit ein Schweinehalter. Die Rechnung scheint auch aus Günden der Biosicherheit aufzugehen. Weitere Schweinepestfälle werden derzeit aus Tschechien nicht gemeldet.
News vom: 19.01.2018

MSD-Landwirteakademie mit neuen Veranstaltungen für Schweinehalter

Die Landwirte-Akademie ist der Arbeitstitel einer Fortbildungsreihe für Landwirte organisiert von MSD Tiergesundheit und den regionalen landwirtschaftlichen Organisationen und Ausbildungsstätten bzw. Fakultäten. Die Idee ist, mit den Landwirten zu aktuellen Themen praktische Ansätze für ihre Arbeit zu diskutieren und eine Plattform für einen intensiven Erfahrungsaustausch mit den Beteiligten des regionalen landwirtschaftlichen Netzwerkes zu bieten. Die nächsten Veranstaltungen finden in Süddeutschland statt:
  • am Mittwoch, den 21.02.2018, Hotel& Rasthof Seligweiler, Langenau
  • am Dienstag, den 27.02.2018, Alte Reithalle, Triesdorf/Weidenbach
  • am Mittwoch, den 28.02.2018, Eskara Arena, Essenbach
Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei. Eine Teilnahmebescheinigung wird ausgehändigt.
News vom: 18.01.2018

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